Folgendes Zitat von Charlie Chaplin habe ich gefunden:

„Jeder Tag an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“

Der Mensch lacht täglich über vieles. Über komische Situationen, vor Freude, über einen amüsanten Witz, über Ungeschicklichkeiten anderer oder einfach über sich selbst. Worüber hast du heute schon gelacht? Oder ist dir nicht gerade zum Lachen zumute?

Ein indisches Sprichwort besagt:

„Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu Dir zurück.“

Ein japanisches Sprichwort formuliert mit folgenden Worten Ähnliches:

„Das Glück kommt zu denen, die lachen.“

Dass Lachen gesund ist, beweisen viele Studien. So weisen wissenschaftliche Untersuchungen nach, dass Lachen eine positive Wirkung auf die körperliche und psychische Gesundheit hat. Je länger und öfter man lacht, desto wirksamer sind diese Effekte. Die noch junge Wissenschaft der Lachforschung, die sich mit den Wirkungen des Lachens auf die menschliche Befindlichkeit befasst, nennt sich Gelotologie – aus dem Griechischen „gelos“ das Lachen.

Oft genannte medizinisch-therapeutische Wirkungen des Lachens sind:

  • Lachen stärkt die Funktion der Lungen
  • Lachen regt die Durchblutung an
  • Lachen fördert die Verbrennung von Cholesterin
  • Lachen stärkt das Immunsystem und steigert die Abwehrkräfte
  • Lachen hat eine beruhigende Wirkung
  • Lachen wirkt gegen Stress und Schmerzen

Heilungsprozesse im Körper können gefördert werden. Das Gehirn stoppt beim Lachen die Produktion von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison. Daher lassen Stress und Anspannung beim Lachen nach. Zusätzlich wird die Ausschüttung von Serotonin, auch Glückshormon genannt, verstärkt. Wer lacht, fühlt sich besser. So erstaunt nicht, dass Lachen und Erheiterung auch gezielt als Therapieform benutzt wird und sich bewährt hat. Spitalclowns sind heute vielerorts im Einsatz.

Lachen wirkt sich also positiv auf unsere Gesundheit aus. Lachen verbindet, macht glücklich, kann Herzen erwärmen, Türen öffnen, anstecken und befreien. Gleichzeitig ist Lachen wahrlich ein Muskelakt. Wenn der Mensch lacht, spannt er nämlich bis zu hundert Muskeln im Körper an. Alleine im Gesicht sind es rund zwanzig Muskeln, die betätigt werden. Gleichzeitig entspannt Lachen, sodass gewisse Muskeln sich lösen. Ist dir schon aufgefallen, dass sich manche Leute beim Lachen nach vorne beugen? Während sich beim Lachen viele Muskeln anspannen, lassen die Muskeln in der Beinregion nach. Die Blasenmuskulatur entspannt sich. Daher kommt wohl die Redewendung „sich vor Lachen krümmen“ oder „sich vor Lachen in die Hose machen“.

Ist Lachen eigentlich erlernbar oder eher genetisch vererbt? Belegt ist, dass die Fähigkeit zum Lachen angeboren ist. Jeder kann lachen. Lustige Filme oder humorvolle Lektüren regen das Lachen an. Mit dem Besuch von Lachseminaren, Lach-Clubs oder Lachyogakursen kann Lachen auch trainiert werden. Lachyoga soll die Gesundheit fördern und Stress abbauen. Es wird mit diversen spielerischen Übungen die Lachmuskulatur aktiviert. Lachseminare möchten beim Menschen Anspannung minimieren und Lebensfreude anzukurbeln.

Lachen lässt sich also üben. Jeder trägt sie in sich: die Kraft des Lachens. Welch ein Glück! Du kannst heute damit beginnen, dem Leben zuzulachen. Und: Übung macht bekanntlich den Meister.

Daher folge deinem Herzen und lache EINFACH.