„Wenn man mir früh genug Bescheid sagt, kann ich auch spontan sein“, habe ich einmal gelesen und musste schmunzeln. Spontanität muss also sorgfältig geplant werden!

Pläne geben Sicherheit. Jedoch ist diese Sicherheit eine vermeintliche. Denn was ist schon sicher im Leben? Ich habe immer schon gerne geplant und tue es heute noch. Inzwischen einfach im Wissen, dass es meist sowieso anders kommt, als geplant.

Gelingt es im Alltag, sich nicht allzu fest zu verplanen, bekommt Spontanität wieder mehr Raum. Was heisst Spontanität genau? Der Begriff leitet sich aus dem spätlateinischen Begriff „spontaneus“ bzw. „spons“ ab, was übersetzt so viel wie „aus eigenem Wille oder Antrieb“ bedeutet. Spontanität ist eine Charaktereigenschaft, die jemanden unerwartet agieren lässt. Spontanität soll angeblich glücklich machen. Aus heiterem Himmel einfach mal etwas Ungeplantes tun zu können – ohne hinreichenden Grund, einfach so. Darin liegt nicht nur ein wesentlicher Schlüssel des Erfolgs, sondern auch das Geheimnis eines Stücks Lebensglück.

Was der Spontanität oft im Wege steht, sind die lieb gewonnenen Gewohnheiten und Alltagsroutinen. Diese gilt es los zulassen.

Lässt man die Gewohnheiten oder einen bestimmten Plan los, kann Spontanität entstehen. Diese erlaubt uns, überraschende Dinge zu tun. Gerade kürzlich habe ich das wieder erlebt. Der Verstand tobte zwar wie wild, das könne ich doch jetzt aus diesem und jenem Grund unmöglich machen. Das Herz meinte nur: Wieso nicht? So bin ich einfach in ein Reisebüro hineinspaziert und habe nur für mich alleine einen Kurztrip gebucht.

Wenn ich dem Herzen folge, bin ich spontan. Wenn ich spontan bin, folge ich dem Herzen.

Deshalb folge deinem Herzen und lebe EINFACH spontan.